kein Hals-und-Beinbruch
Mit hohen Erwartungen und Befürchtungen gingen wir an die die kurze Chorfahrt zum Ski-Opening auf dem Stubaier Gletscher, Top of Tyrol (was die Ösis sich immer so einfallen lassen)!
Erwartungen: nette Leute, Skifahren, Sonne, Aprés-Ski, Kaiserschmarrn, Almdudler.. Befürchtungen: lange Fahrt bis in die Nacht, müde auf der Piste, Verletzungen... kann alles bestätigt werden!
Mit dem ersten Bus kamen wir nach insgesamt 3x Keilriemen-Verlust bis in den Westerwald. Dort warteten wir 2 Stunden auf den Ersatzbus, um dann mit unserem abenteuerlichen Busfahrer ("ich kann die Klimaanlage nicht bedienen, also fahre ich mit beschlagener Windschutzscheibe") spät in der Nacht (4:30) Innsbruck zu erreichen. Am nächsten Tag ging's um 8:15 auf den Gletscher. Anfahren am Berg war übrigens auch nicht des Busfahrers Stärke...! Ab da wurde es aber richtig gut: tolles Wetter, eine nette Skitruppe, lecker Essen usw. Abends hängten wir ein paar Stunden Aprés-Ski dran und haben den Laden auf Vordermann gebracht: Viva Colonia, Polonaise, Kulturexport eben. Am Ende waren die Einheimischen angesteckt, fast alle kräftig angeheitert und keiner hatte was bezahlt: Die Chorkasse und v.a. das Busunternehmen hatten für die ganzen Schwierigkeiten einen ausgegeben.
Der Sonntag setzte mit Königswetter noch einen oben drauf. Wermutstropfen: Gute und schnelle Besserung an unsere 2 Gehirnerschütterten! Auf der Rückfahrt gab es dann die gesteigerte Kombination beschlagene Scheiben + Nebel, aber wir sind heil angekommen. Es war toll, mit so großartigen Leuten ein ganzes Wochenende verbringen zu können, auch wenn mir einige andere dabei gefehlt haben. Hoffentlich nächstes Mal!

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