JBK in Koeln
Immer wenn was besonderes passiert, kann mann es hier sehen. Viel Spaß und viele Grüsse! Johannes
30.11.06
29.11.06
28.11.06
27.11.06
kein Hals-und-Beinbruch
Mit hohen Erwartungen und Befürchtungen gingen wir an die die kurze Chorfahrt zum Ski-Opening auf dem Stubaier Gletscher, Top of Tyrol (was die Ösis sich immer so einfallen lassen)!
Erwartungen: nette Leute, Skifahren, Sonne, Aprés-Ski, Kaiserschmarrn, Almdudler.. Befürchtungen: lange Fahrt bis in die Nacht, müde auf der Piste, Verletzungen... kann alles bestätigt werden!
Mit dem ersten Bus kamen wir nach insgesamt 3x Keilriemen-Verlust bis in den Westerwald. Dort warteten wir 2 Stunden auf den Ersatzbus, um dann mit unserem abenteuerlichen Busfahrer ("ich kann die Klimaanlage nicht bedienen, also fahre ich mit beschlagener Windschutzscheibe") spät in der Nacht (4:30) Innsbruck zu erreichen. Am nächsten Tag ging's um 8:15 auf den Gletscher. Anfahren am Berg war übrigens auch nicht des Busfahrers Stärke...! Ab da wurde es aber richtig gut: tolles Wetter, eine nette Skitruppe, lecker Essen usw. Abends hängten wir ein paar Stunden Aprés-Ski dran und haben den Laden auf Vordermann gebracht: Viva Colonia, Polonaise, Kulturexport eben. Am Ende waren die Einheimischen angesteckt, fast alle kräftig angeheitert und keiner hatte was bezahlt: Die Chorkasse und v.a. das Busunternehmen hatten für die ganzen Schwierigkeiten einen ausgegeben.
Der Sonntag setzte mit Königswetter noch einen oben drauf. Wermutstropfen: Gute und schnelle Besserung an unsere 2 Gehirnerschütterten! Auf der Rückfahrt gab es dann die gesteigerte Kombination beschlagene Scheiben + Nebel, aber wir sind heil angekommen. Es war toll, mit so großartigen Leuten ein ganzes Wochenende verbringen zu können, auch wenn mir einige andere dabei gefehlt haben. Hoffentlich nächstes Mal!
5.11.06
Ausflug nach Bergamo


Ein sonniger Herbsttag, wie er im Buche steht, also raus aus der Wohnung und ab nach Bergamo am Fuße der Alpen. Die città bassa kann man sich schenken, die città alta erwandert man sich in ca. 30 Minuten (zusammen mit 85 trägen lateinamerikanischen Stundenten in 90 Minuten) und oben auf dem Hügel findet man für mich bis jetzt eines der schönsten italienischen Örtchen auf einem Berg. Eine wuchtige Stadtmauer, kleine Gassen, schöne Geschäfte und nette Villen... und wenn man noch mit dem funicolare weiter zum castello san vigilio fährt, hat man die Stadt und die ganze Ebene zu Füssen und über sich blauen Himmel und rotes Herbstlaub! Was will man mehr.
Mailand im Oktober
Im Oktober ist Mailand ja auch sehr schön, die Luft (etwas) besser und die Damen genau so schön! Bevor Judith in die Lernphase vor den Klausuren kommt, habe ich also noch mal ihre Zeit und das Wetter genutzt und sie besucht. Alex aus Köln war auch da, und zusammen mit Judiths Mitbewohnerin Giulia haben wir uns Samstags um Karten für die Scala bemüht. Der Wochentag, die Oper (Don Giovanni) und die Erstbesetzung der Sänger machten das Unterfangen nicht gerade leichter... Das Prozedere im einzelnen:
1. am Vormittag der Vorstellung zu einem älteren Herrn im Säulengang neben der Scala gehen und sich persönlich auf dessen Liste schreiben lassen. Nette Junge Damen sind im Vorteil :-) 140 Plätze + ein paar Nachrücker gibt es.
2. Am Nachmittag um 17:00 kommt man persönlich wieder, alle Namen werden aufgerufen und wer da ist bekommt einen kleinen Zettel mit Nummer.
3. Um 18:00 trifft man sich wieder (man kennt sich schon), die Nummern werden aufgerufen und jetzt kann man nach Kontrolle des Personalausweises seine Karte endlich kaufen, für 10 Euro und einen halben Tag Lebenszeit.
Das Problem: Wann isst man zwischendurch was, wann fährt man nach Hause und zeiht sich um... und und und
In der Oper sitzt man selbst direkt unter dem Dach, ohne Chance aus dem Sitzen auf die Bühne schauen zu können, aber immerhin mit Display, dass den Text in italienisch oder englisch anzeigt. So kann man immerhin die meist verworrenen Handlung verfolgen. Sollte man doch einmal auf die Bühne schauen wollen, kann man sich an einer Stange über seinem Kopf festhalten und mit dem Oberkörper über seinen Vordermann und über den gähnenden Abgrund hängen. Dann sieht man weit unten feine Leute im Parkett und schwarz gekleidete Sänger auf einer leeren Bühne. Die Italiener lieben halt die Show!

Zur Verköstigung zu Empfehlen: Die Premiata Pizzeria am Naviglio Grande


Auf dem Dach vom Dom St. Maria Nascente und Mittagspause im Park... die Sonne brennt! Der gotische Duomo ist vom Grundriss die 4. grösste Kirche der Welt, auf dem Dach war daher viel Platz zum Herumspazieren Aussicht-geniessen. Im Park saßen ältere italienische Männer oben ohne in kurzen Shorts auf den Bänken und ihre Hautfarbe legte nahe, dass sie den ganzen Sommer jeden Tag dort saßen.
Umzug von Judith nach Mailand
Ende August setzte sich die Karawane aus Koffern und ihren 2 Trägern aus Köln in Richtung Mailand in Bewegung, um mit Unmengen von Gütern des täglichen Lebens die Alpen zu überschreiten und sich aufzumachen in das Land von Sonne, Pizza und amore. Denn für 4 Monate zwischen Hochsommer und Winter braucht Judith ja jede Menge Sachen und für die Uni dicke Bücher!!!
Wie man den Fotos entnehmen kann, sind wir gut angekommen, haben uns zurechtgefunden im hektischen Grossstadtleben der Modemetropole und so manches nette Fleckchen in der Sonne gefunden. Der Reihe nach: Das Castello Sforzesco, die Burg der Mailänder Herzöge, die Jugendstilgallerie Galleria Vittorio Emmanuele II und die Mailänder Scala direkt dahinter.





















